Karin Rasenack verstorben

Foto: privat

Pressemitteilung der Familie:

Wir verneigen uns – und nehmen Abschied von Karin Rasenack

Die deutsche und international bekannte Theater- und Filmschauspielerin Karin Rasenack ist im Alter von 87 Jahren unerwartet in Hamburg gestorben. Bekannt wurde Karin insbesondere mit ihrer Rolle als „Lucie” im Filmepos „Heimat – Eine Chronik in elf Teilen” (Regie: Edgar Reitz) sowie durch zahlreiche Engagements an renommierten Bühnen in Hamburg sowie Wiesbaden, Lübeck, Aachen und Buenos Aires.

Karriere und Leben

Karin Rasenack, tatsächlich geboren am 10. November 1938 in Berlin, prägte über Jahrzehnte hinweg die deutsche Kulturlandschaft. Irgendwann entschloss sich Karin Rasenack, ihr Geburtsdatum anders anzugeben. Ihr jugendliches Aussehen half ihr dabei. Nun wurde, für alle überraschend, ihr erfolgreiches Leben am Mittwoch, 10. Juni 2026 für immer beendet. Ihre Filme und viele schöne Erinnerungen an sie werden jedoch in all ihren Fans und Freunden sowie den Familienangehörigen weiterleben.

Bühnenerfolge

Sie stand auf den großen Bühnen in Deutschland wie dem Thalia Theater, dem Ernst-Deutsch-Theater und den Kammerspielen, wo sie insgesamt über 60 Rollen verkörperte. Viele erinnern sich gerne an ihre Darstellungen in Endstation Sehnsucht und Richards Korkbein. Auch mit Pina Bausch (Tanztheater Wuppertal) war Karin Rasenack auf Tourneen durch Europa und Asien („Die sieben Todsünden”).

Fernsehen & Film

Einem Millionenpublikum wurde Karin Rasenack besonders durch das Meisterwerk von Edgar Reitz bekannt: „Heimat”. Vielen ist auch die Serie “Anna Maria – Eine Frau geht ihren Weg” ein Begriff, ausgestrahlt im Privatfernsehen von 1994 bis 1996. Seit 1976 hat Karin Rasenack mehr als 65 Fernsehrollen übernommen, darunter unter anderem sechs große Rollen in mehrjährigen Serien.

Trauerfeier und Beisetzung

Die letzte Ruhestätte der Künstlerin wird auf dem Friedhof Ohlsdorf in der Nähe des bekannten Gartens der Frauen in Hamburg liegen.

Die Teilnahme an der Trauerfeier ist – so wie es Karin wollte – dem engsten Familienkreis vorbehalten.

„In dieser schweren Zeit bitten die Familie und das engste Umfeld von Herzen um achtsamen Umgang mit ihrer Trauer, um Respekt vor ihrer Privatsphäre und darum, von direkten Medienanfragen abzusehen.”