Edgar Reitz erzählt


Endlich erhältlich.

Edgar Reitz erzählt“, so heißt ein 405 Seiten starkes Buch, das laut Verlag am 9. Juni 2008 erscheinen wird.
Auf der  Internetseite von Edgar Reitz steht dazu:

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Edgar Reitz gilt international als einer der bedeutendsten deutschen Regisseure aus der Nachkriegs-Generation, die mit dem »Oberhausener Manifest« 1962 eine neue Epoche der Kinogeschichte einleiteten. Dem heimischen — wie einem internationalen — Publikum ist Reitz durch die »Heimat«-Zyklen wohlbekannt, weniger durch seine erstaunlichen Produktionen vor der »Heimat«, die es wieder zu entdecken lohnt. Im Mittelpunkt des Bandes steht ein beinahe 20 Stunden dauerndes »Intensiv-Interview« mit Edgar Reitz, das bisher wohl längste, das er je gegeben hat. Darin teilt der Regisseur weithin unbekannte Erinnerungen und Gedanken mit, zu seiner Laufbahn und seinen Filmen, zu Zeitgenossen und Wegbegleitern. Zum ersten Mal veröffentlicht werden darüber hinaus Studien, Essays und Ansprachen des Filmregisseurs: Konzepte, Ideen und Fragmente, minima moralia und minima aesthetica zum Drehbuch, zur Zukunft des Geschichtenschreibens, zu Stanley Kubricks »Eyes Wide Shut«, zu Martin Walsers Paulskirchen-Rede, Vorträge, die Edgar Reitz zu den Verleihungen der Ehrendoktor-Würde an ihn gehalten hat — ferner Ausschnitte aus einem umfangreichen Produktionstagebuch, das Edgar Reitz bei der Vorbereitung von »Heimat 3« niedergeschrieben hat.

April / Mai 2008, 405 Seiten
ISBN 978-3-88377-924-9
€ 35,–

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Ein Buch, das den HEIMAT-Fan sehr interessieren wird!
Nach der erfolgten Lektüre hat man das Gefühl noch mehr wissen zu wollen. Die 405 Seiten des Buches reichen bei weitem nicht aus, um den Wissendurst, den der Leser bekommen hat, zu stillen.
Anhand seiner Filmwerke wandert der Leser zusammen mit den Interviewpartner durch die Jahrzehnte. Leider bleibt immer nur wenig Zeit (und Platz im Buch) um alle interessanten Aspekte zu beleuchten.
Die im Vorwort angesprochene Videoausgabe des Interviews wird es wohl laut Edgar Reitz nicht geben (dies sei lediglich unter protokollantischen Aspekten erfolgt und habe keinerlei filmästhetische Eigenschaften).
Schade auch, das es bei Ausschnitten des Produktionstagebuches von HEIMAT 3 (wegen der beschriebenen noch lebenden Personen) bleiben muss. Interessant wäre zu erfahren, wie man es Reitz in den Mühlen der öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten schwer (ja nahezu unmöglich )gemacht hat, seine Weise der Filmkunst zu realisieren.
Fazit: Lohnde Anschaffung.
Seite des Verlages

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