HEIMAT 3: Die Russen kommen (1992-1993)

September 1992: Im Hunsrück werden die Karten der Weltgeschichte noch einmal neu gemischt. Die amerikanischen Truppen haben begonnen, ihre Stellungen zu räumen und den Militärflughafen Hahn aufzugeben. Nachts dröhnen die gewaltigen „Galaxy“-Flugzeuge über dem Land, die Atomsprengköpfe, Cruise Missiles und Geheimwaffen abtransportieren. Auf den Feldern hinter der Startbahn halten die Leute der Friedensbewegung um Pfarrer Dahl bei Kerzenlicht Dankgottesdienste. Zur selben Zeit kehrt Ernst Simon überraschend aus Russland zurück. Zwei Jahre lang war er, trotz diplomatischer Vorstöße und Appellen in den Medien, in sowjetischen Gefängnissen verschollen. Am Frankfurter Flughafen, wo die Maschine aus Moskau landet, erwarten ihn die Journalisten.

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