DIE ZWEITE HEIMAT: Die Zeit der ersten Lieder (1960)

Hermann hat sein Abitur bestanden. Auf der Abschlussfeier führt er mit dem Schulchor und -orchester eine eigene Komposition auf. Dies soll das Abschiedskonzert für den Hunsrück werden. Er wird die Heimat verlassen, die gegen seine große Liebe zu Klärchen war.
Er sitzt im Zug nach München. In der bayrischen Landeshauptstadt will er an der Musikhochschule Komposition studieren. Im Abteil sitzt ein seltsamer Kerl –Herr Edel. Dieser philosophiert die ganze Fahrt bis in die bajuwarische Metropole lautstark über Gott und die Welt. Sein Musiklehrer aus Simmern, der dem jungen Musiker aus dem Hunsrück väterlich zugetan ist, hat ihm die Adresse eines früheren Studienfreundes zugesteckt, der in München eine Rechtsanwaltsanwalts hat. Mit einem Empfehlungsschreiben in der Tasche macht sich Hermann auf den Weg zu Dr. Bretschneider. Mit der Hoffnung, eine Bleibe zu finden, betritt Hermann die Kanzlei.

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