Thomas Mauch hatte u.a. auch die Kameraführung für "Mahlzeiten" und "Heimat3" von Edgar Reitz. Nun wurd ihm der Marburger Kamerapreis verliehen.
Das Marburger Online Magazin schreibt: "Er erhielt die Auszeichnung für seine „reichhaltige […] bildkünstlerische […] Tätigkeit, die sich niemals dem Massengeschmack angebiedert und auch keinen aktuellen Moden blind gefolgt ist“, wie die Jury begründet."
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Der Autor, Filmregisseur und Preisträger des Kulturgroschens des Deutschen Kulturrates Edgar Reitz spricht im ganzseitigen Interview in Politik & Kultur über Heimat – weit über die Grenzen seiner filmischen Auseinandersetzung hinaus.
 
Die Trilogie "Heimat" hat Filmgeschichte geschrieben und Reitz prägte den deutschen Heimatfilm damit maßgeblich. Jedoch endet Reitz' Auseinandersetzung mit Heimat nicht an den Grenzen des filmischen Heimatdorfes Schabbach, sondern geht weiter darüber hinaus.
 
Der freie Journalist und ehemalige ARD-Hauptstadtkorrespondent Hans Jessen spricht mit Reitz unter anderen über dessen Heimatbegriff. Reitz antwortet dazu: „Wenn ich von Heimat spreche, habe ich in dem Zusammenhang keine moralischen Vorstellungen, sondern meine etwas ganz Reales, Konkretes. Etwas, was man erlebt und erfährt. Meine wichtigste Erfahrung mit dem Leben ist, dass wir den Ort, an dem wir geboren werden und den Horizont unserer Kindheit weder örtlich noch zeitlich selbst bestimmen können. D. h., im Heimatbegriff ist zunächst einmal keine Freiheit enthalten. Heimat ist eine Haut, ein Gehäuse. Die Freiheit besteht immer darin, sich aus dieser Haut hinauszubegeben und dieses kleine Universum, das wir sozusagen von Geburt an wie einen Uterus mitbringen, zu verlassen. Wir müssen eine Distanz entwickeln, aus der heraus wir entscheiden können, ob wir die Verhältnisse so lassen oder nicht, ob wir uns fügen oder nicht fügen in die Traditionen und Verhältnisse. Heimat war immer eine Haut, aus der ich ausbreche.“    
 
Weitere Themen des Interviews sind die Zeit- und Raumdimension von Heimat, die Prägung der Heimaterinnerungen durch Kriegszeiten und Verlusterfahrungen, das Zusammenkommen mehrerer Heimaten und eine mögliche Heimat im Internet.

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Quelle: Pressemitteilung Deutscher Kulturrat

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050319
Im Deutschlandfunk Kultur wurde am 03.03.19 eine Sendung der Reihe Deutschlandrundfahrt ausgestrahlt, die unter dem Thema Der Hunsrück zwischen Herkunft und Zukunft stand. Die von Susanne von Schenck erstellte Produktion ist eine Collage von Stimmen aus dem Hunsrück, die schwerpunktmäßig zum Thema HEIMAT befragt wurden. Neben Edgar Reitz (als ausgewiesener HEIMAT-Experte) kamen Karl August Dahl , Fritz Schellack, Johann Lafer auch eine Gruppe von Chinesen zu Wort, für die der Hunsrück eine neue Heimat geworden ist. Die wirklich sehr interessante Reportage, die 41 Minten lang ist, kann als Text oder auch als Audiodatei auf der Webseite des Deutschlandfunks gelesen oder angehört werden.

Das KINO HEIMAT in Morbach, angegliedert an das Café HEIMAT, stellte auf der Facebookseite das aktuelle Kurzfilmprogramm vor. Man kann als Gast des Café einen Film als Bestandteil eines Menüs zu Kaffee und Kuchen buchen.

Wie die Betreiber des Günderodehauses in Oberwesel auf ihrer Facebookseite bekannt geben wird der gastronomische Betrieb am 1. März in die neue Saison starten.

Im Beitrag "Marius in Morbach" aus der Sendung "Kaffee oder Tee" des SWR war Reporter Marius Zimmermann auf den Spuren von Edgar Reitz in Morbach unterwegs.
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Der Autor Peter Steinbach starb im Alter von 80 Jahren am 6. Februar 2019. Er schrieb zusammen mit Edgar Reitz das Drehbuch zu HEIMAT. Dazu lebte er mehrere Monate mit Reitz zusammen in Woppenroth in einem Gartenhaus. Von dort aus machten beide Ausflüge im Hunsrück und sprachen mit den Menschen. Er lebte zuletzt im dänischen Svendborg.

Der Schauspieler Marinus Brand starb am 29.01.2019 im Alter von 68 Jahren an einem Krebsleiden. Er spielte in DIE ZWEITE HEIMAT die Rolle des Herrn Groß (Toningenieur bei der Isar-Film).

Karin Rasenack spielte die "Lucie" in HEIMAT. In einem Interview erzählt sie von ihren Tätigkeiten als Hörspielsprecherin und Theater-, Film-. und Fernsehschauspielerin. Auf die Frage nach ihrer Lieblingsrolle kommt die spontane Antwort "die Lucie aus HEIMAT" (ab: 8:24)

Wie die Rheinzeitung in der gestrigen Ausgabe berichtet, wurde das Haus in Woppenroth, das in HEIMAT für die Kulisse des "Schirmerhauses" diente (dort wo der Glasisch aufwuchs und Marie-Goot und Mättes-Pat lebten), wegen Sicherungsarbeiten zum Teil abgerissen. Das Haus stand jahrelang leer und verfiel immer mehr. Zur Sicherung der Verkehrswege wurde nun von Amts wegen der Abriss des Obergeschosses und des Rest des Daches verfügt. Der Eigentümer kümmerte sich 30 Jahre nicht um das Anwesen. Die Verbandsgemeinde wird ihm die Kosten auferlegen. Entgegen der Berichterstattung der Zeitung fanden in dem Haus keinerlei Dreharbeiten statt (wir informierten die Redaktion bereits).

Artikel auf rheinzeitung.de: Link

Wo Edgar Reitz als Kind Stummfilme vorführte, hat der Regisseur das „Kino Heimat“ eingerichtet. 30 Plätze bietet die umfunktionierte Garage: Dort sollen nicht nur eigene Werke und seine Lieblingsfilme laufen, sondern auch internationale Kurzfilme.

Morbach im Hunsrück ist der Heimatort des Filmregisseurs Edgar Reitz. In dieser Gegend spielt auch seine legendäre Film-Reihe "Heimat". Genau dort, wo Reitz schon als Zehnjähriger sein Garagenkino mit Bettlaken inszenierte, eröffnet der 86-Jährige nun das "Kino Heimat", das wohl kleinste Kino des Landes. Zu sehen gibt es unter anderem seine Lieblingsstreifen, erzählt der Regisseur im SWR2-Gespräch.

Der erfolgreiche Regisseur Edgar Reitz hat heute gemeinsam mit Alfons Schramer, dem Betreiber des Café Heimat in Morbach, das kleinste Kino in Rheinland-Pfalz mit 40 Quadratmetern und 30 Plätzen eröffnet. Der Filmemacher kam später und hatte dafür einen traurigen Grund.

mariegoot
Wie wir heute von ihrer Tochter via Facebook erfuhren ist heute Eva Maria Schneider im Alter von 78 Jahren verstorben.
Sie spielte in HEIMAT und DIE ZWEITE HEIMAT die Rolle der Marie-Goot.

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