elsnerFoto: arte

Sonntag, 25. April 2021 um 21:50 auf arte:
Doku über Hannelore Elsner "Ohne Spiel ist mir das Leben zu ernst".
U.a. erinnert sich Edgar Reitz an die große deutsche Schauspielerin.
 
Pressetext:
In dem sehr persönlichen Porträt erinnern sich Menschen, die Hannelore Elsner nahestanden, an die 2019 verstorbene Ausnahmeschauspielerin, unter anderem ihr Sohn Dominik, Iris Berben, Henry Hübchen, Oskar Roehler, Mario Adorf, Doris Dörrie, Edgar Reitz, Florian David Fitz und Dani Levy. Ergänzt wird der Film durch Archivmaterial aus Hannelore Elsners Lebenswerk.
Die am 21. April 2019 verstorbene Ausnahmeschauspielerin Hannelore Elsner hinterlässt mehr als eine Lücke. Mit Wärme, Witz und Erotik verzauberte sie das Publikum über fünf Jahrzehnte lang im Kino und Fernsehen. Verführerisch wollte sie sein, wie Jeanne Moreau in "Jules et Jim", nur gab es diese Frauenrollen zu dieser Zeit nicht im deutschen Kino und Hannelore Elsner konnte erst mit über 50 Jahren in "Die Unberührbare" aus ihrem vollen Potenzial schöpfen.
Von nun an spielte sie Rollen mit Charakter. Mit ihrer unermüdlichen positiven Energie, die sie sich bis zu ihrem Lebensende bewahrt hat, hatte Hannelore Elsner auch dem Krebs den Kampf angesagt. Sie stand bis kurz vor ihrem Tod vor der Kamera. Sabine Lidl lässt in ihrem persönlichen Porträt Menschen zu Wort kommen, die Hannelore Elsner nahestanden, unter anderem Oskar Roehler, Mario Adorf, Doris Dörrie, Edgar Reitz und Florian David Fitz.
Ergänzt wird der Film durch Archivmaterial aus Hannelore Elsners Lebenswerk. An einer Tafel im Garten treffen sich Iris Berben, Henry Hübchen, Adriana Altaras und Dani Levy, um sich an Hannelore Elsner zu erinnern. Der Sohn der Schauspielerin, Dominik Elstner, spricht zum ersten Mal nach dem Tod seiner Mutter über sie. Als Fotograf hat er seine Mutter in ihren letzten Jahren mit der Kamera begleitet. Hannelore Elsner kommentiert ihr Leben in ihrer von ihr gelesenen Biografie "Im Überschwang. Aus meinem Leben". Der Film zeigt das Leben der großen Schauspielerin in allen Facetten.

Ausschnitt:

kopfhoererFoto: Pexels.com

Anfang der 80er Jahre waren Edgar Reitz und Peter Steinbach im Hunsrück auf der Suche nach Geschichten für das Drehbuch von HEIMAT.
Dabei entsteht für den WDR das Hörspiel "Hell genug – und trotzdem stockfinster".
Ein Portrait des Autors, der 2019 verstarb, sendete Deutschlandfunk Kultur.

Beschreibung:

Ein kleines Fernsehteam dreht in Schlierscheid, einem Ort im Hunsrück, ein Dokumentarspiel über die letzten Wochen vor Kriegsende. Im Zentrum der Geschichte steht Johannes Best, der damals im Frühjahr 1945 als Siebzehnjähriger in der Nähe seines Heimatortes stationiert war. Aus seiner persönlichen Sicht schildert er nun seine damaligen Erlebnisse und geht auf Wunsch des Regisseurs die Schauplätze noch einmal kommentierend ab. Doch sein Erinnerungsstrom, der, angereichert durch Skizzen der Situation anderer Dorfbewohner, die allgemeine Stimmung vor Kriegsende spiegelt, wird immer wieder unterbrochen durch die "besonderen Erfordernisse" des Mediums Fernsehen. So verbirgt sich hinter der Geschichte über Bests Erlebnisse eine kritische Studie über die alltägliche Arbeit beim Fernsehen, über die emotionale Verarmung eines Teams und die Gefahr selbst für einen neugierigen Filmemacher, andere Menschen zu originellem Material zu degradieren.
Quelle

Seite bei Deutschlandfunk Kultur
 

kudammFilmstill: Boris Laewen, ZDF

Die Filme der "Ku'Damm"-Reihe (zur Zeit die Staffel "Ku'Damm 63") erfahren viel Lob in den Medien.
Der Autor Rupert Koppold vergleicht die aktuelle Staffel, die in den 60er Jahren spielt, mit Edgar Reitz' DIE ZWEITE HEIMAT und lässt keinen Zweifel daran, warum die ZDF-Serie Vergangenheit zu einem sterilen Deutschland-Museum ausstaffiere.

Artikel auf kontextwochenzeitung.de: Link

erbesFoto: Sascha Hellen

Hans-
Jürgen Schatz spielte die Rolle des Wilfried Wiegand in HEIMAT.
In diesem Podcast spricht er u.a. über seine Karriere und auch wie er an die Rolle in Edgar Reitz' Film gekommen ist.

Link

500px Wiesbadener Kurier Logo
„Ein Fall für Zwei“, „Heimat“, „Lindenstraße“, „Tatort“ und viele Rollen am Theater Wiesbaden: Dieter Schaad wünscht sich zum 95. noch ein bisschen gesund und geistig fit zu bleiben.

Artikel auf Wiesbadener-Kurier.de: Link

Elke Janine Bolland 1Das Günderodehaus bei Oberwesel gehört zu den großen Erfolgsgeschichten im Welterbetal. Die Bad Sobernheimer Hotel-Dynastie Bolland entwickelte aus der „Heimat“-Filmkulisse ein Ausflugslokal mit Charme, Stil und Traumblick. Trotz Corona-Krise gehen Seniorchefin Elke Bolland und ihre Tochter Janine jetzt den nächsten Schritt: Neben dem Günderodehaus entsteht ein kleines Hotel. Im Interview mit Mittelrheingold-Gastbloggerin Marie-Luise Krompholz sprechen Elke und Janine Bolland über ihren Neustart nach dem Lockdown.

Artikel auf Mittelrheingold.de: Link

070321Foto:Werner Dupius/Rheinzeitung

Heimat-Europa-Filmfestspiele in Simmern finden statt
Der Festspielleiter, das Pro-Winzkino sowie die Stadt Simmern blicken mit viel Zuversicht auf die zweite Auflage der Veranstaltung – sie soll im August stattfinden.

Artikel auf Rheinzeitung.de: Link

welten

Elin Fredsted/Markus Pohlmeyer (Hg.)
Zwischen Welten verstrickt III
Filmanalysen: Zwischen „Heimat“ und Science Fiction
96 S., Br.
ISBN 978-3-86815-723-9
Igel Verlag Hamburg

In Simmern soll bis zum Sommer eine neue Ausstellung entstehen, die Stationen und Werke des Hunsrücker Filmregisseurs Edgar Reitz zeigt. In dem "Edgar-Reitz-Filmhaus" soll vor allem an die berühmte Filmreihe "Heimat" des in Morbach geborenen Regisseurs erinnert werden. Das neue Filmhaus ist eine Erweiterung des Hunsrück-Museums und wird in einer Werkstatt gegenüber dem Pro-Winzkino in Simmern entstehen.
Artikel auf swr.de: Link

reitz150221Das Edgar-Reitz-Museum in Simmern soll noch in diesem Jahr eröffnen.
Allerdings soll es im Ziegelmayer-Komplex nicht nur museal zugehen:
„Das gedachte Edgar-Reitz-Filmhaus versteht sich nicht alleine als museale Präsentation eines für den Hunsrück sehr bedeutenden Themas“, zitiert der Volksfreund aus Trier die Projektkoordinatorin Kristina Müller-Bongard "Auf der einen Seite stehe die Erinnerung an einen für die gesamte deutsche Filmgeschichte relevanten Abschnitt, auf der anderen Seite die Auseinandersetzung mit dem Medium Film selbst, sagt sie. Edgar Reitz habe selbst immer wieder darauf hingewiesen, dass es in der Breite kaum Vermittlungsebenen gebe, in denen beispielsweise sachliche Handreichungen für eine Filmanalyse geboten würden."
Zitat aus demn Artikel im Trierischen Volksfreund

selbstbilder

Schriften zur Kultur- und Mediensemiotik [4]

256 Seiten, 200 Abb., 148 x 210 mm
Juni 2012
ISBN 978-3-89472-741-3
Schüren Verlag

texturen

Heinz-Peter Preußer
Schriftenreihe zur Textualität des Films [3]
440 Seiten, Broschiert
Oktober 2013
ISBN 978-3-89472-776-5
Schüren Verlag

"Leibniz oder Der letzte Advokat Gottes“ von Edgar Reitz erhält eine Förderung der Drehbuchfortentwicklung von der FFA:

LEIBNIZ ODER DER LETZTE ADVOKAT GOTTES
Autor: Edgar Reitz
Produktion: Edgar Reitz Filmproduktion GmbH
Förderung: 75.000 Euro
Historiendrama über die Begegnung des Universalgelehrten Gottfried Wilhelm Leibniz mit Kaiser Leopold I. im Jahre 1688.

Link zur FFA

Ravengiersburg, 27.01.2021, 12:18 Uhr
Der Rheinland-Pfalz-Tipp: Hunsrückdom und Heimatgefühle
In den Wintermonaten entfaltet der Hunsrück einen neuen Reiz mit vom Nebel verhangenen Tälern oder dem Kontrast zwischen blauem Himmel und der weißen Schneedecke, die sich über die Landschaft zieht. Die Blätter der Bäume sind gefallen und schaffen freie Sicht in die Täler, auf Felsen und Dörfer. Die schönen Ausblicke auf den Soonwald rund um Sargenroth haben der ganzjährig gut begehbaren Traumschleife Soonwald ihren Namen gegeben. Diese zehn Kilometer lange Runde ist vor allem ein Tipp für Verehrer der vielen Spielfilme von Edgar Reitz, mit denen er unter dem Titel „Heimat“ dem Hunsrück ein Denkmal setzt. Einige Hunsrückorte liehen dem fiktiven Filmort Schabbach ihre Gebäude. Auch Mengerschied verewigte sich mit den im Tanzsaal der Gastwirtschaft „Zur Wildenburg“ gedrehten Szenen. Der 1900 angebaute Fachwerkbau fungierte in Teil acht der ersten Staffel der „Heimat“-Filme als Kaisersaal Simmern. Der Drehort steht in unmittelbarer Nachbarschaft zur evangelischen Kirche, die nach dem großen Brand 1841 erbaut wurde. Damals waren 50 Einwohner wegen der folgenden Hungerjahre gezwungen auszuwandern. Ein Thema, das im jüngsten „Heimat“-Film aufgegriffen wird.

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In den Wintermonaten entfaltet der Hunsrück einen neuen Reiz mit vom Nebel verhangenen Tälern oder dem Kontrast zwischen blauem Himmel und der weißen Schneedecke, die sich über die Landschaft zieht. Die Blätter der Bäume sind gefallen und schaffen freie Sicht in die Täler, auf Felsen und Dörfer. Die schönen Ausblicke auf den Soonwald rund um Sargenroth haben der ganzjährig gut begehbaren Traumschleife Soonwald ihren Namen gegeben. Diese zehn Kilometer lange Runde ist vor allem ein Tipp für Verehrer der vielen Spielfilme von Edgar Reitz, mit denen er unter dem Titel „Heimat“ dem Hunsrück ein Denkmal setzt. Einige Hunsrückorte liehen dem fiktiven Filmort Schabbach ihre Gebäude. Auch Mengerschied verewigte sich mit den im Tanzsaal der Gastwirtschaft „Zur Wildenburg“ gedrehten Szenen. Der 1900 angebaute Fachwerkbau fungierte in Teil acht der ersten Staffel der „Heimat“-Filme als Kaisersaal Simmern. Der Drehort steht in unmittelbarer Nachbarschaft zur evangelischen Kirche, die nach dem großen Brand 1841 erbaut wurde. Damals waren 50 Einwohner wegen der folgenden Hungerjahre gezwungen auszuwandern. Ein Thema, das im jüngsten „Heimat“-Film aufgegriffen wird.
Link zum Artikel


hitzigHITZIG - EIN SAUNAGANG - © Edgar Reitz Filmproduktion

"Hitzig. Ein Saunagang" ist eine "schweißtriefende Gesellschaftssatire in der Damensauna".
Produziert ist dieser Nachwuchsfilm von der Edgar Reitz Filmproduktion und ist für den Max Ophüls Preis nominiert. Gefördert wurde die Produktion vom FFF Bayern.
Mit dabei: Antonia Bill (Jettchen aus DIE ANDERE HEIMAT) und Barbara Philipp (Jettchens Mutter).
Infos zum Film.

Als die kleine Gemeinde nahe der B 50 vor 21 Jahren ihre erste urkundliche Erwähnung vor 700 Jahren feierte, wollte auch Gerhard Roschel etwas zum Fest beitragen. Kurzerhand richtete der Nieder Kostenzer auf einer Etage seiner Scheune eine kleine Ausstellung ein. Heute ist daraus ein richtiges Museum geworden. Auf drei Etagen der Scheune, deren ältester Teil bereits mehr als 200 Jahre alt ist, präsentiert Roschel seither allerhand Dinge mit Geschichte. Eines davon fand sich gar in Edgar Reitz’ „Die andere Heimat“ wieder.
Artikel auf Rhein-Zeitung.de: Link

Die Kreis- und Filmstadt Simmern schafft Platz für ein Edgar-Reitz-Museum. Der Raum ist bereits vorhanden, nur umgebaut werden muss in der Werkstatt des ehemaligen Hauses Ziegelmayer noch entsprechend, damit das Museum an den Start gehen kann. Dafür machte der Stadtrat nach kontroverser Diskussion und einigem Knirschen im Gebälk den Weg frei.
Artikel auf Rhein-Zeitung.de: Link

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