fblogotwitteryoutubepinappleandroid

Der Hunsrück lässt ihn nicht los. Ihm setzt Filmemacher und Erzähltalent Edgar Reitz mit "Heimat" ein Denkmal, das weltweit mehr als 100 Millionen gesehen haben.

Am 125. Drehtag verschafft Metzgermeister Manni alias Rüdiger Karsch dem Herrmann Simon einen Sitzplatz auf der Tribüne. In der dritten Staffel der Hunsrück-Saga Heimat hat auch der Waldböckelheimer Ortsbürger-meister Rüdiger Karsch eine kleine Rolle: er spielt den Schabbacher Dorfmetzger Manni. "Filmen ist viel einfacher als auf der Bühne zu stehen", sagt der passionierte Laiendarsteller der Theatergruppe Wanderfreunde 1972.

Mehr als 70 Laiendarsteller "schufteten" acht Stunden im Scheinwerferlicht für eine Drei-Minuten-Szene in "Heimat 3"
Ganz schön anstrengend, Komparse beim Film zu sein. Diese Erfahrung machten mehr als 70 Laiendarsteller während eines Drehtages zu "Heimat 3" an der Anzenfeldermühle im Kellenbachtal. 

"Heimat III"-Dreharbeiten im Mittelrheintal: Regisseur Edgar Reitz sorgt nicht nur mit einem simulierten Flugzeugabsturz für jede Menge Aufsehen

Edgar Reitz sorgt für Aufsehen im Rheintal - in dreierlei Hinsicht. Zum einen wird natürlich seine Filmstaffel "Heimat III" den Blick der Öffentlichkeit auf den Mittelrhein lenken, weil ja schließlich mehrere (teils spektakuläre) Szenen an der Loreley spielen. Zum zweiten bemerkten selbst an Fernsehfilmen nur wenig interessierte Autofahrer die mehrstündigen Sperrungen der Bundesstraße 42 in den vergangenen Tagen. Zum dritten hat Reitz auch auf dem Set die Aufmerksamkeit sicher, sobald er die Stimme erhebt.

In die "Heimat" zurückgekehrt
Ein Sportflugzeug zerschellt am Loreleyfelsen, die Explosion ist gewaltig. Die Dreharbeiten der dritten "Heimat"-Staffel erleben im Rheintal dramatische Szenen. Edgar Reitz ist hochkonzentriert bei der Arbeit. Er hat den Hunsrück mit seinem Werk bekannter gemacht als je einer vor ihm. Dabei wollte er niemals zurückkehren, als er seine Heimat mit 15 verließ. Lesen Sie mehr im JOURNAL

Edle Tropfen vom Mittelrhein feierten filmreifen Auftritt im Oberweseler Ratskeller - Erfolgsregisseur vom Hunsrück entdeckte in der Stadt der Türme und des Weines eine Heimat
Spitzengewächse vom Mittelrhein, einen Filmregisseur mit Weltruhm, Überraschungsgäste und einen Besucherrekord - Thomas Bungert, Bürgermeister der Verbandsgemeinde St. Goar-Oberwesel, sparte nicht an Superlativen, als er gestern Vormittag mehr als 160 Besucher zur "Festlichen Weinprobe" im Oberweseler Ratskeller begrüßte.

Auch nach den Dreharbeiten von Edgar Reitz würden die Oberweseler das Günderode Haus gerne als Museum erhalten
Das Günderode Haus in den Weinbergen von Oberwesel ist zum Symbol für die Dreharbeiten der dritten Heimat-Staffel von Edgar Reitz geworden. Für die Baubehörden ist die Filmkulisse, die nur mit Ausnahmegenehmigung errichtet werden durfte und nur eine befristete Daseinsberechtigung hat, ein so genannter "fliegender Bau". Schon jetzt werden aber alle Hebel in Bewegung gesetzt, damit das Günderode Haus 2005 nicht wirklich "fliegt" und dem Welterbetal eine Attraktion erhalten bleibt.

"Das alles ist Heimat." Eva- Maria Schneider steht mit Besuchern vor dem Günderodehaus über Oberwesel. Hier wurden Szenen der dritte "Heimat"- Staffel gedreht.

"Klappe 241 - die Letzte": In Riesweiler wurde am Wochenende ein großer Teil des "Heimat 3"-Fundus verramscht

Eine überlebensgroße Lenin-Figur, die so gar nicht in das Bild eines Hunsrückdorfes passte, war der unübersehbare Blickfang für alle, die am Samstag zum "Heimat 3 Flohmarkt" nach Riesweiler kamen. Ein großer Teil des Film-Fundus wurde feilgeboten - ein ungeheures Sammelsurium von Requisiten, Kostümen und Mobiliar. 

Die dritte Staffel des Filmepos von Edgar Reitz als "unbezahlbarer Werbeträger" für den ganzen Hunsrück und den Mittelrhein
Die "Heimat" soll (und kann) es richten: Mit der Ausstrahlung der dritten Staffel des Filmepos von Edgar Reitz soll ein großer Ruck durch die Region gehen. Die Idee der touristischen Vermarktung von Heimat III ist so gut, dass sie der europäischen Union fast 60.000 Euro wert ist.

Mit fast 60.000 Euro von der EU soll die touristische Vermarktung der Hunsrück-Drehorte für die geplante Fernsehsaga "Heimat 3" gefördert werden.

Liebe HEIMAT-Freunde,

in vielen Archivartikeln befinden sich Links zu anderen Seiten im Internet. Im Laufe der Jahre können diese Verweise möglicherweise nicht mehr funktionieren.
Bitte helfen Sie mit die Inhalte aktuell zu halten und melden Sie diese "toten" Links an: info@Heimat-Fanpage.de

Vielen Dank!

© 2002 - 2018 Stefan Gies - Heimat-Fanpage.de Alle Rechte vorbehalten.
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok Ablehnen